Ist Ihr Mitarbeiter gekommen, um zu bleiben?

Wir schreiben den 23.06. Der Vertrag mit Ihrem neuen Mitarbeiter ist unterzeichnet. Er beginnt am 01.09. mit seiner neuen Aufgabe. Vor dem 01.09. gibt es noch einiges zu tun. Aber was?

NACH dem Recruiting ist VOR dem Onboarding.

Was gehört zum Onboarding?

Vor dem 1. Arbeitstag:

  • Aufgabenbereich definieren
  • Schnittstellen zu anderen Teammitgliedern und Abteilungen
    („Arbeitsrahmen“ festlegen)
  • Arbeitsplatz (verstellbarer Schreibstisch Ja oder Nein, 1 Bildschirm oder mehrere, Visitenkarten, etc.)
  • technisches Equipment (Laptop, Zugänge, Passwörter, etc.)
  • Wer übernimmt die Einschulung? (Stichwort: Ressource ZEIT)
  • Allgemeine Infos über das Unternehmen und was mitzubringen ist vorab per E-Mail oder per Post versenden (Interesse und Vorfreude des Mitarbeiters wecken)

Was sollte der erste Arbeitstag beinhalten?

  • Willkommen heißen
  • Führung durch das Haus
  • Vorstellrunde bei den KollegInnen
  • Lebenserhaltende Maßnahmen (Essen, Trinken, Toilette)
  • Arbeitsplatz zeigen (Gewöhnung ans System)
  • Aufgabenbereich schildern
  • Einschulung an den ersten Tagen ist enorm wichtig. (Zeit nehmen und VERTRAUEN aufbauen)

Ende der ersten Arbeitswoche / Beginn der zweiten Arbeitswoche (je nach Job)

  • Feedbackgespräch (z.B. bei einem Kaffee in einem separaten Raum)
  • Was weißt du schon? Wo kann ich dich unterstützen?
  • Sind dir die Zusammenhänge soweit klar?
  • Was kannst du noch nicht nachvollziehen?

Beim Feedbackgespräch geht es nicht darum den Mitarbeitenden zu bewerten. Es geht darum Herauszufinden, ob sich der Mitarbeiter mit seinen Aufgaben wohlfühlt, er diese versteht und wie bzw. wo man ihn unterstützen kann, damit er auf Dauer einen guten Job machen kann.

Zusammenhänge zu wissen und wissen wen man fragen kann, ist essentiell für einen guten Start in die neue Arbeitswelt. Es gibt nichts Mühsameres als neuer Mitarbeiter, als keine Infos zu erhalten, vor den Bildschirm gesetzt zu werden und gesagt zu bekommen „mach‘ mal“. Das funktioniert nur noch in wenigen Berufen. Und bei dem momentanen Bewerbermarkt definitiv weniger als früher. Zudem sind wir alle Menschen und sind dankbar, wenn sich jemand die Zeit nimmt, um uns Willkommen zu heißen.

Es können auch mehrere Personen ein neues Teammitglied einschulen. Zu beachten ist dabei, dass abgestimmt ist, wer was einschult und das alle wichtigen Aufgaben des neuen Mitarbeiters abgedeckt sind.

Last but not least im Onboarding.

  • SEIEN SIE TRANSPARENT
    Der neue Mitarbeiter und die „alten“ Mitarbeitenden sollen wissen, was „der Neue“ macht. Dann haben alle ein gutes Gefühl, wenn ein neues Teammitglied anfängt.

Wenn Sie den 1. Arbeitstag Ihres Mitarbeiters vorausplanen, nehmen Sie sich selbst den (Zeit)Druck. Ihrem Team, alten wie neuen Mitgliedern, macht das ONBOARDEN mehr Freude und es wird viel an Ressource ZEIT gespart.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Herzliche Grüße
Kathrin Fuchs
Leadership Coach

_ Mitarbeitende halten ist goldWERT.
_ goldWERT _ events & coachihng

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von goldWERT by Kathrin Fuchs.

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen